Verletzungen der Bänder des Sprunggelenkes

Frische Verletzungen der Außenbänder des Sprunggelenkes werden je nach Ausmaß der traumatischen Schädigung konservativ mit einer Sprunggelenksorthese oder operativ mit einer direkten Bandnaht versorgt.

 

Bei chronischen Instabilitäten des Sprunggelenkes mit vermehrter Aufklappbarkeit und häufigen Umknicken besteht die Indikation zur Außenbandplastik.

 

Diese erfolgt vorzugsweise mit einem Lappen der Knochenhaut (Periostlappen), der von dem gelenknahen Ende des Wadenbeines abpräpariert, umgeschlagen wird und im Verlauf der Außenbänder fixiert wird.

 

Die ersten 4 Wochen nach der Operation wird das Sprunggelenk im Aircaststiefel ruhig gestellt, bevor anschließend für weitere 3 Wochen die Behandlung mit einer Sprunggelenksorthese erfolgt.