Arthrose (Verschleiß) des KniegelenkesKniegelenksprothese
Bei Verschleiß des Kniegelenkes mit starker Beeinträchtigung der Lebensqualität und nicht (mehr) wirksamer konservativer Behandlung ist die Implantation einer Kniegelenksprothese indiziert.
Der
Einbau einer Kniegelenksprothese erfolgt stationär in der Klinik Tettnang oder im Krankenhaus St. Elisabeth in Ravensburg durch Frau Dr. Kirsten Trepte.
Je nach Ausmaß des Kniegelenkverschleißes wird gemeinsam mit dem Patienten im Vorfeld der Operation entschieden, ob der Einbau eines „halben“ Gelenkersatzes noch möglich ist, oder ob die
gesamten Gelenkflächen des Kniegelenkes durch eine Totalendoprothese ersetzt werden müssen.
Circa 8 Tage nach der Operation erfolgt die Weiterbehandlung des Patienten in einer Rehabiltationsklinik.
Die Organisation der Anschlußheilbehandlung beginnt bereits vor der Operation durch den Sozialdienst der Klinik Tettnang oder des Krankenhauses St. Elisabeth in Ravensburg.
Besteht der Verschleiß nur auf der Innenseite des Kniegelenkes, d.h. der Knorpel an der Kniescheibenrückfläche und Außenseite des Knies ist noch soweit "in Ordnung", dass keine Beschwerden bestehen, kann ein Ersatz des inneren (medialen) Gelenkanteiles durch eine Oxford-Prothese, Fa. Biomet erfolgen.
Ist dies nicht der Fall, werden alle zerstörten Gelenkflächen durch einen Oberflächenersatz ersetzt.
Dabei wird die Knieprothese durch ein sogenanntes navigiertes Operationsverfahren eingesetzt, das heißt, mit Hilfe eines Computers wird der optimale Prothesensitz ermittelt und durch den Operateur mittels Computer während der Operation regelmäßig kontrolliert.
Die Prothese wird mit einem kleinen Saum Knochenzement verankert und ist unmittelbar nach der Operation voll belastbar.
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